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VHS Frankfurt: Vortragsreihe zu Künstlicher Intelligenz (KI)

Alle reden über Künstliche Intelligenz (KI). Aber was bringt das eigentlich – ganz konkret, im eigenen (digitalen) Alltag?

Die Volkshochschule (VHS) Frankfurt gibt Antworten. Beim großen Aktionstag „KI? Kapiert!“ dreht sich am Samstag, 1. Februar, alles um das Thema Künstliche Intelligenz. Von 13 bis 17 Uhr erwarten Besucherinnen und Besucher im Einkaufszentrum Skyline Plaza, Europa-Allee 6, vier kostenlose Vorträge – ein kleiner Einblick in das umfangreiche KI-Programm der VHS mit mehr als 70 Angeboten allein in der ersten Jahreshälfte. Ort: die KI-Erlebnislounge „ai touch“ im 1. Obergeschoss (Nähe Food Court, neben Leder Heinz), die der Verein AI Frankfurt Rhein-Main der VHS für diese Veranstaltung zur Verfügung stellt.

Das Programm in der Übersicht:

  • 13 Uhr: KI-Prompts formulieren mit Tom Noeding

Prompt-Design und Techniken für optimale KI-Antworten. Hier können Besucherinnen und Besucher anhand konkreter Beispiele erfahren, wie sie mit KI-Systemen wie ChatGPT kommunizieren, um zuverlässige Antworten zu erhalten.

  • 14 Uhr: Podcasts mit KI erstellen mit Thomas Niederhaus

Automatisiert die eigene Stimme nach außen tragen. Die eigene Stimme digitalisieren und sprechen lassen? Wie es geht, die eigene Botschaft komplett automatisiert in die Welt zu bringen, können Interessierte in diesem Vortrag erfahren. Mit Unterstützung der neusten KI-Tools bei Ideenfindung, Aufnahme und Vermarktung war es noch nie so einfach.

  • 15 Uhr: FranKI kennenlernen – für die ganze Familie mit Roland Michelmann und FranKI

Ein Humaniode im Einsatz. Besucherinnen und Besucher können den humanoiden Roboter FranKI in Aktion erleben und mehr über moderne Robotik erfahren.

  • 16 Uhr: Bilder mit KI generieren mit Tillman Suhr

Virtuelle Fotografie, automatisierte Bildgeneration und Freistellung. Interessierte können die kreative Bildbearbeitung mit KI entdecken – vom Freistellen von Motiven bis zu Urheberrecht.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

„KI ist längst kein Zukunftsthema mehr. Die Technik ist im Jetzt und Hier angekommen“, sagt VHS-Direktor Danijel Dejanovic. „Ob beim Handy-Schnappschuss, dem Youtube-Video oder dem Artikel in der guten alten Zeitung – überall werkeln im Hintergrund digitale Helferlein. Wir wollen zeigen, was mit KI alles möglich ist. Und zwar so, dass es jeder versteht. Kommen Sie vorbei – gerne auch mit der Familie. Wir freuen uns auf Sie.“

„Als Verein wollen wir das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für alle greifbar und verständlich machen“, sagt AI Frankfurt-Vorstand Stefan Jäger. „Die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Frankfurt ist hier eine große Chance.“

Mehr Informationen zum VHS-Aktionstag „KI? Kapiert!“ finden sich unter vhs.frankfurt.de/de/ki. Eine Übersicht der VHS-Kurse zum Thema Künstliche Intelligenz gibt es unter vhs.frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Gewaltige Liebe: Zwei Fachvorträge

Frankfurt am Main, Unterliederbach, Gewaltige Liebe
Frau Maria Schreiber, M. A. Erziehungswissenschaften, Fachkraft für Traumapädagogik, bei einem ihrer Vorträge in den Räumen der Unterliederbacher Stephanuskirche

In der die Ausstellung „Gewaltige Liebe“ begleitenden Veranstaltungen gab es auch Vorträge, die sich an Fachkräfte aus den Bereichen Erziehung, soziale Betreung, Prävention und Sicherheit richteten. Vorträge zu den Themen „Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder aus trauma- und bindungspsychologischer Sicht“ und „Beschützter Umgang nach häuslicher Gewalt und Kindeswohl“ fanden am gestrigen Donnerstag statt.

Maria Schreiber wies vor dem Fachpersonal darauf hin, dass Erkenntnisse aus der Traumaforschung erst jüngst in den Psychosozialen Arbeitsfeldern implementiert werden. Dann zeigte sie verschiedene Aspekte und Zusammenhänge zwischen Gewalt und Trauma auf. Hier muss betont werden, dass hier nicht nur körperliche, sondern auch psychische Gewalt betrachtet werden muss.

Ein sehr wichtiger Hinweis war der, dass ein Trauma lange wirkt und in Schüben auftreitt, eine scheinbare Besserung der Traumaauswirkung, keine Bessserung ist, sondern nur eine „Pause“. Auch das Übertragen von Verhaltensmustern von Eltern auf Kinder und die Einflüsse von Suchtmitteln wurden angesprochen.

Die jeweils an die Vorträge anschließenden Fragen der anwesenden Fachkräfte wurden beantwortet, teilweise kam es zu regen Diskussionen. Kritik zur Organisation wurde auch geäußert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer beklagten, dass sie nicht einmal auf der Homepage der die Örtlichkeit zur Verfügung stellenden Kirche einen Hinweis zur Veranstaltung vorfanden

Frau Maria Schreiber, M. A. Erziehungswissenschaften, Fachkraft für Traumapädagogik, leitet am Institut für Trauma-Bearbeitung und Weiterbildung den Bereich „Beschützter Umgang“ und ist als Dozentin tätig. Ihre Arbeitsschwerkunkte sind Beschützter Umgang, familienrechtliche Gutachten, Bindungs- und Interaktionsdiagnostik, psychotraumatologische Krisenintervention und Seminarleitung mit den Schwerpunkten Trauma, Traumapädagogik und Bindung.

[Update, 27.09.2024:} Im zweiten Absatz wurde eine inhaltliche Korrektur durchgeführt.

Zu schaffe hadde mer in Heechst genuch …

Jürgen Rothländer
Jürgen Rothländer vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Höchst e.V. beim heutigen Vortrag.

… war der Titel eines Vortrags, den Jürgen Rothländer heute Abend im Foyer des Neuen Theaters in Frankfurt am Main gehalten hatte. Es ging um vor- und frühindustrielle Unternehmen abseits der Farbwerke Hoechst und der in Höchst ebenfalls stark vertretenen Möbelindustrie wie die Breuerwerke, die Höchst lange Zeit prägten und zeitweise eine weit über die Grenzen der damalige Stadt und des heutigem Stadtteils hinausgehende Bedeutung hatten.

Die Höchster Mühlen, in denen nicht nur Getreide gemahlen wurde, und die Höchster Porzellanmanufaktur, die es heute wiedergibt, waren Beispiele für die Anfänge, von denen sich der Bogen bis zu Unternehmen spannte, die erst im vergangenen Jahrhundert begannen, nicht mehr zu existieren, oder die, wie zum Beispiel die schon genannte Breuerwerke, in anderen Unternehmen aufgingen.

Die Vortragsreihe „Geschichten aus und um Höchst“ wird fortgesetzt.