Das Bild zeigt die nördliche Randbebauung des Vogelviertels in Frankfurt am Main Unterliederbach. Der Betrachter steht in der Verlängerung des Starenwegs mit dem Rücken zum Haltepunkt Unterliederbach der Regionalbahn Linie 12. Das Feld links erstreckt sich fast zum Heimchenweg. Rechts schließen sich die Bahngleise und hinter einem Lärmschutzwall die Parkstadt an.
Auf dem südlichen Gehweg des Nachtigallenwegs kurz vor der Überquerung des Finkenwegs. Hier kann man trefflich den Unterschied zwischen der Restmenge des Vogelviertels und der Teilmenge „Heimchen“ betrachten. Vogelnamen haben in diesem Teil Unterliederbachs alle Straßen. Das „Heimchen“ befindet sich südlich des Nachtigallenwegs, also links vom Betrachter.
Im Hintergrund sieht man einen mittlerweile auch schon in die Jahre kommenden Triebwagen der HLB in Richtung Frankfurt-Höchst vorbei brausen. Überquert man an dieser Stelle als Fußgänger oder Radfahrer den Bahnübergang und anschließend die Hunsrückstraße, ist man schon in der Parkstadt Unterliederbach.
In Frankfurt am Main Unterliederbach lässt es sich schön wohnen, im Vogelviertel zum Beispiel. Hier entstanden in der Nähe der Häuschen, die von den Farbwerken Hoechst einst für verdiente Arbeiter vorgesehen waren, dem „Heimchen”, repräsentative Bauten, die auch heute noch Eindruck machen.
Farbwerke Hoechst war schon immer ein umgangssprachlicher Begriff, der früh Verwendung fand. Aus der Theerfarbenfabrik Meister Lucius & Co wurde 1865 die Farbwerke Meister Lucius & Brüning. Nach der Umwandlung in eine AG wurde die Firma 1880 in Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning AG umbenannt. 1925 gingen die Farbwerke in die IG-Farbenindustrie AG auf.
Nach der Liquidation der IG-Farbenindustrie AG lautete der Firmenname dann Farbwerke Hoechst AG vorm. Meister Lucius & Brüning. 1974 wurde der Name zu Hoechst Aktiengesellschaft vereinfacht.
Gesucht, gefunden – der 2. Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen”
Am 23. Juni 2012 fand zum zweiten Mal ein Höfeflohmarkt im Unterliederbacher „Heimchen” statt. Das „Heimchen” – ursprünglich Arbeiterheim – ist ein Viertel im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach mit historischer Bebauung. Es wurde einst von den Farbwerken vorm. Meister, Lucius & Brüning für Mitarbeiter des Unternehmens errichtet. Später wurde aus den Farbwerken die Hoechst AG.
Durch die Verlegung des Termins auf den vorletzten Samstag vor den großen Schulferien konnte die Akzeptanz für die Veranstaltung erhöht werden. Die Organisatoren Monica Hernandez und Alexander Liebig konnten sich einer noch höheren Beteiligung der Anwohner erfreuen. Und auch Petrus spielte mit, es blieb während des gesamten Veranstaltungszeitraums trocken.
Mit diesem schönen Erfolg einer privaten Initiative erwächst im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach eine weitere Attraktion. Wir freuen uns auf den Höfeflohmarkt im Jahr 2013.
Am 23. Juni 2012 findet im Unterliederbacher „Heimchen” der zweite Höfeflohmarkt statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr haben die Organisatoren Monica Hernandez und Alexander Liebig den Termin vor die großen Schulferien gelegt. Außerdem beginnt der Flohmarkt in diesem Jahr bereits um 11 Uhr. Ende der Veranstaltung wird gegen 17 Uhr sein.
Das „Heimchen” – ursprünglich Arbeiterheim – ist ein Viertel im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach mit historischer Bebauung. Es wird von den Straßen Drosselweg, Grasmückenweg, Starenweg und Nachtigallenweg begrenzt. Nach Westen folgt abgeschirmt durch Eisenbahnlinie, Lärmschutzwall und Hunsrückstraße die Parkstadt Unterliederbach mit dem gerade entstehenden Wohngebiet Blumenwiese. Silobad und Fraport Arena (früher Ballsporthalle Frankfurt am Main) liegen nur wenige Gehminuten entfernt ebenfalls in unmittelbarer Nähe.
Obenstehende Aufnahmen entstanden im vergangenen Jahr. So wie auf diesen Bildern sah es in fast allen Hofeinfahrten und Gärten der teilnehmenden Familien aus.
Am 20. August 2011 findet im „Heimchen” in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr ein Flohmarkt statt. Nach dem Vorbild des Zeilsheimer Kolonieflohmarkts werden hier Dachboden- und Kellerschätze in den Hofeinfahrten und Garagen der Anwohner verkauft werden. Nach aktuellem Stand (16.07.2011) werden sich neunzehn Anwohner aus dem Gebiet zwischen Drosselweg, Grasmückenweg, Starenweg und Nachtigallenweg an dem Höfeflohmarkt beteiligen.
Typisches Haus im Heimchen, Frankfurt am Main Unterliederbach
Das „Heimchen” – eigentlich Arbeiterheim – ist eine frühe Arbeitersiedlung der damaligen Farbwerke vorm. Meister, Lucius & Brüning. Ein erster Bauabschnitt wurde 1891/1892 erstellt, der zweite ab 1900. Ein Musterhaus aus dem Arbeiterheim wurde 1900 auf der Weltausstellung in Paris prämiert.
Häufig werden die Begriffe „Heimchen” und „Vogelviertel” miteinander vermischt. Das liegt daran, dass alle Straßennamen im „Heimchen” Vogelnamen beinhalten und es als Teil des „Vogelviertels” angesehen werden kann. Das eigentliche „Vogelviertel” schließt sich nördlich an das „Heimchen” an und wird von den Straßen Heimchenweg, Nachtigallenweg, Starenweg und Wachtelweg begrenzt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tipps zur Anfahrt sind hier abzurufen.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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