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Porsche liefert sich wilde Verfolgungsjagd um den Frankfurter Westen [UPDATE]

Symbolbild "Blaulicht"

Am Montag, dem 15. Juni 2020, wollte gegen 12:20 Uhr eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei auf der A5 den Fahrer eines Porsche Macan kontrollieren, den sie vorher beim Telefonieren mit einem Smartphone beobachtet hatten. Der Porschefahrer tat zunächst so, als wolle er den Haltesignalen der Polizisten Folge leisten, ergriff dann aber die Flucht. Mit Geschwindigkeiten von teilweise über 200 km/h wurden LKW rechts überholt. Es ging dann zunächst durchs Eschborner Gewerbegebiet, über eine rote Ampel und auf die A66. Über B40 und B43 ging es weiter Richtung Flughafen. Am Airportring wurde wieder eine rote Ampel überfahren und nach einer Kehrtwendung die B43 in Richtung Kelsterbach befahren. Nach der Auffahrt zu „The Squaire“ wendete der Fahrer des Porsche sein schwarzes Fahrzeug erneut und beschädigte dabei Front und Heck. Um die weitere Flucht zu verhindern, stellten die Polizeibeamten ihren Funkwagen quer zur Fahrtrichtung. Der Porsche rammte allerdings den Streifenwagen und quetschte sich zwischen Polizeifahrzeug und Leitplanke an dem Hindernis vorbei. Über B43 und B40 ging die Flucht weiter in Richtung Schwanheimer Brücke, wo die Polizisten wegen zu starker Beschädigung des eigenen Fahrzeugs die Verfolgung abbrechen mussten.

Die Fahndung nach dem Porsche Macan und dessen Fahrer blieb bisher ergebnislos. Die Kennzeichen der Porsche waren gestohlen und gehören zu einem VW Phaeton.

[UPDATE] Die Polizei bittet die Bevölkerung jetzt um Mithilfe bei der Suche nach dem Fluchtfahrzeug und dessen Fahrer. Der Porsche Macan hatte das amtliche Kennzeichen MTK-SH 810, welches allerdings für einen VW Phaeton ausgegeben ist. Der Eigner des VW Phaeton gibt an, diesen verliehen zu haben. Der Porsche Macan weist an Front und Heck Beschädigungen auf.

Der Fahrer des Fluchtfahrzeugs wird als männliche Person, mit kurzen, schwarzen Haaren, von südländisches Erscheinungsbild, als schlank und von gepflegtem Äußeren beschrieben. Personen, die Hinweise zum Verbleib von Fahrer oder Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter Telefonnummer 069-75546400 mit der Autobahnstation Frankfurt oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Polizei kontrolliert Regelungen – Vorfall in Höchst

Symbolbild "Blaulicht"

Derzeit kontrolliert die Polizei in Frankfurt zusammen mit den Ordnungsbehörden der Stadt Frankfurt am Main verstärkt die Einhaltung der Regelungen, die die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 bremsen sollen. Dabei wurden bisher nur kleinere Verstöße festgestellt. So trafen sich Schüler nach ihren Abiturprüfungen gelegentlich in kleinen Gruppen. Nach Ansprache durch die Polizei zeigten sich die meisten Betroffenen einsichtig. In einigen Fällen wurden Platzverweise ausgesprochen.

Vorfall in Höchst

Am Mittwochmittag kam es im Eingangsbereich eines Drogeriemarktes zu einem Vorfall, bei dem eine Angestellte der Drogerie von einer 51-jährigen Frau geohrfeigt worden war. Die Angestellte hatte zuvor die Einhaltung der verordneten Hygienevorschriften überwacht und die 51-jährige am Betreten des Geschäfts hindern wollen.

Die Frau rechtfertigte ihr aggressives Tun damit, dass sie Angst gehabt hätte, kein Toilettenpapier mehr zu bekommen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen die 51-jährige Frau ein.

Allgemeine Hinweise der Polizei

  • Der Notruf 110 ist Menschen in Notsituationen vorbehalten. Meldungen über Personen im öffentlichen Raum und Fragen zu den geltenden Regelungen zur Coronabekämpfung sind keine Notrufe.
  • Auskünfte für Bürgerinnen und Bürger stehen auf der Seite des Hessischen Sozialministeriums (www.soziales.hessen.de) zur Verfügung. Eine hessenweite Hotline zu dem Thema ist unter der Nummer 0800- 5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
  • In der Sicherheitsapp hessenWARN werden aktuelle Warnungen und Informationen bereitgestellt.
  • Bitte beachten Sie auch aktuelle Hinweis der Frankfurter Polizei auf den bekannten Social Media Kanälen, Twitter, Facebook und Instagram, @polizei_ffm.

(Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

8-jähriger stirbt – unfassbare Tat in Frankfurt [Update]

Am gestrigen Montag ist im Frankfurter Hauptbahnhof eine Mutter und ihr achtjähriger Sohn gezielt vom Bahnsteig ins Gleisbett vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Der Junge wurde vom Zug erfasst und war auf der Stelle tot, die Mutter konnte sich auf einen Zwischenbahnsteig retten. Eine dritte Person konnte dem Angriff offensichtlich entgehen.

Der mutmaßliche Täter, ein Eritreer, konnte von Passanten verfolgt, gestellt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Bisher ist keine Verbindung zwischen Opfer und Täter bekannt, die Staatsanwaltschaft will sich heute Vormittag zu dem Vorfall äußern.

Auf die Tat wurde mit Bestürzung reagiert. Aus der Politik äußerten sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Frankfurts Bürgermeister Peter Feldmann. Innenminister Horst Seehofer unterbrach seinen Urlaub, um mit den Sicherheitskräften vor Ort zu sprechen.

Die Bahnhofsmission im Hauptbahnhof lädt für heute Abend, den 30. Juli 2019, um 18:30 Uhr zu einer Andacht auf den Querbahnsteig vor dem DERTOUR-Reisebüro ein. Den ökumenischen Gottesdienst werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission, der Leiter der Bahnhofsmission, Ev. Diakon Carsten Baumann und die evangelische Hoffnungsgemeinde sowie die katholische Dompfarrei St. Bartholomäus gestalten.

[Update]: Information zur Andacht hinzugefügt.

„Car-Freitag“ am Karfreitag

Am Karfreitag fanden wieder Verkehrs- und Fahrzeugkontrollen durch die Kontrolleinheit Autoposer, Raser und Tuner (KART) der Frankfurter Polizei zusammen mit anderen Polizisten im gesamten Stadtgebiet statt. Dabei wurden mehr als 300 Verstöße festgestellt. 295 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs, wovon 16 Fahrzeugführern ein Fahrverbot droht.

Andere Fahrzeuge waren zu laut oder mit unerlaubten technischen Veränderungen unterwegs. Drei PKW und drei Motorräder hat die Polizei direkt sichergestellt, bei achtzehn Fahrzeugen erlosch die Betriebserlaubnis wegen technischer Veränderungen.

Die Frankfurter Polizei begründet die verschärften Kontrollen damit, dass überhöhte Geschwindigkeit immer noch die größte Ursache für schwere und auch tödliche Unfälle sei. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

„Sicherheit im Netz -trotz Alltagsstress“ – die Polizei berät

Am morgigen Mittwoch berät die Polizei in der Polizeilichen Beratungsstelle, Zeil 33, in Frankfurt am Main zum Thema Sicherheit im Netz. Neben „Fishing“, dem Angeln nach Passwörtern, werden der sichere Online-Einkauf und der Schutz vor Identitätsdiebstahl im Internet Inhalte der Beratung sein. Fragen können gestellt werden.

Die Präventionsveranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Eine Anmeldung über Telefon 069 755 55555 oder die E-Mail-Adresse beratungsstelle.ppffm@polizei.hessen.de ist notwendig.

Betrugsmasche aus der Wirtschaft wird auch bei Vereinen angewandt

CEO-Fraud nennt sich die Masche, mit denen Betrüger versuchen, an Geld heranzukommen. In Firmen funktioniert das so, dass die Buchhaltung zum Beispiel per E-Mail, die oberflächlich betrachtet vom Geschäftsführer der Firma stammt, aufgefordert wird, einen größeren Betrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Meist wird dabei Zeitdruck angewandt, so dass die Opfer eine genauere Überprüfung unterlassen.

In Frankfurt am Main ist jetzt ein Fall der Polizei gemeldet worden, bei dem Dank der Aufmerksamkeit der angeschriebenen Person kein finanzieller Schaden entstanden ist, den das Polizeipräsidium Frankfurt am Main trotzdem zum Anlass nimmt, eine Warnung auszusprechen. Vereinen rät die Polizei folgendes:

  • Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihren Verein veröffentlichen bzw. welche Inhalte Sie im Zusammenhang mit Ihrem Verein publizieren.
  • Sensibilisieren Sie alle Mitarbeiter/Vereinsmitglieder im Hinblick auf die Betrugsmasche.
  • Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders der E-Mail genau. Überprüfen Sie auch die Schreibweise in der E-Mail selbst.
  • Überprüfen Sie eine Zahlungsaufforderung, indem Sie den Auftraggeber unter der Ihnen bekannten Rufnummer und/oder E-Mail kontaktieren.
  • Scheuen Sie sich nicht davor, bei Rückfragen zu Zahlungsaufforderungen direkt die Geschäftsleitung bzw. den Vereinsvorstand zu kontaktieren.
  • Wenden Sie sich bei Auffälligkeiten und Fragen an Ihre örtliche Polizeibehörde.

Dabei ist zu beachten, dass E-Mails leicht gefälscht werden können und die Kopfzeile nicht immer den wahren Absender anzeigt. Im Zweifelsfalle sollte man sich immer die Detailansicht des Absenders anschauen. (Mit Material des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main)

Polizeieinsatz am Höchster Bahnhof

Am Morgen des 28. April 2018 verursachte ein sechzigjähriger Mann, von dem Gefahr auszugehen schien, einen Großeinsatz der Polizei auf dem Bahnhofsvorplatz des Höchster Bahnhofs. Der aus Kelkheim stammende Mann war mit Axt und Messer bewaffnet und saß in einem Transporter. Als er nach etwa zwei Stunden gegen 10 Uhr sein Fahrzeug verließ, wurde er von der Polizei festgenommen und einer psychiatrischen Einrichtung übergeben.

In Folge des Einsatzes kam der Busverkehr nicht nur rund um den Höchster Bahnhof zum erliegen. (Quelle: Pressestelle des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main)

Schüsse im Klinikum Frankfurt am Main Höchst

Am frühen Morgen des 12. Juli 2016 fielen mehrere Schüsse in der psychiatrischen Abteilung des Klinikums Frankfurt am Main Höchst. Dabei wurden drei Menschen durch die Schüsse schwer verletzt.

Gegen 03:00 Uhr hatten Mitarbeiter des Krankenhauses die Polizei wegen eines randalierenden Patienten um Hilfe gerufen, Der Patient war erst wenige Stunden zuvor in Bockenheim aufgegriffen worden und in die Psychiatrie zwangseingewiesen worden, weil er Selbstmordabsichten geäußert hatte.

Nach Eintreffen der Polizei kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf es dem Patienten gelang, einem der Polizisten die Dienstwaffe zu entwenden. Mit dieser schoss er dann wild um sich, bis das Magazin der Waffe leer war. Dabei verletzte er einen Polizisten, einen Klinikmitarbeiter und sich selbst durch Schüsse. Weitere Personen erlitten Prellungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt, Pressestelle)

Polizeibeamtin durch Pfefferspray verletzt

Am frühen Morgen des heutigen Sonntags erlitt in Frankfurt am Main Höchst eine Polizistin bei einem Einsatz Augenverletzungen durch Pfefferspray. Zwei Beamte des 17. Polizeireviers waren zu einer lautstarken Familienauseinandersetzung in die Adolf-Haeuser-Straße gerufen worden, wo es zu einem massiven Streit zwischen den Eltern und ihrem zwanzigjährigem Sohn gekommen war. Als dieser angesprochen wurde, attackierte er unerwartet die Beamtin mit Pfefferspray, wobei diese sofort außer Gefecht gesetzt wurde. Der zweite Beamte konnte zwar den Angriff mit Pfefferspray abwehren, aber nicht verhindern, dass der Täter die Flucht ergriff.  Die Beamtin musste ärztlich versorgt werden.

Der Funkwagen scheidet aus dem aktiven Polizeidienst aus …

Gestern Abend ließ sich ein betrunkener Autofahrer auch von der Polizei nicht beirren: Er wollte unbedingt im Anschluss an eine Weihnachtsfeier mit dem Auto nach Hause. Im Frankfurter Stadtteil Niederrad hielt er in der Nähe des 10. Polizeireviers ordnungsgemäß an einer roten Ampel, nachdem er vorher alle Aufforderungen zum Anhalten missachtet hatte. Das verfolgende Polizeifahrzeug stellte sich quer vor den Peugeot des Betrunkenen. Der Mann fuhr daraufhin los und rammte den Funkwagen.

Der Mann konnte dann von Polizeibeamten des 10. Polizeireviers festgenommen werden. Bei dem 40-jährigen Frankfurter wurde bei einem ersten Atemalkoholtest ein Wert von 2 Promille festgestellt. Er verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle.

Die beiden Beamten aus dem Funkwagen erlitten durch den Aufprall ein Schleudertrauma und mussten ambulant behandelt werden.