Schlagwort-Archive: Klinikum

Frankfurter Stadtansichten (56)

Frankfurt am Main Höchst, Klinikum (alt), Kleingarten in Unterliederbach

Das alte Bettenhaus und Hauptgebäude des Klinikums in Frankfurt am Main Höchst. Im September 2023 ist das Gebäude schon etwas aus der Mode gekommen. Ein Abrisstermin steht allerdings noch nicht fest. Bis dahin wird wahrscheinlich auch noch einige Zeit vergehen, denn solch ein Abriss kostet.

Die Kleingartenanlage im Vordergrund befindet sich übrigens in Unterliederbach, die Aufnahme entstand wohl aus dem „Niemandsland“ heraus.

Polizeieinsatz am Klinikum

Am Mittwochabend, dem 28. Juni 2023, kam es im Stadtteil Höchst zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem gegen 22:20 Uhr über den Notruf mehrere Mitteilungen über eine verdächtige Person eingingen, welche mit einer Schusswaffe im Bereich des dortigen Klinikums gesichtet worden sei.

Umgehend verlegte ein Großaufgebot der Polizei in die Gotenstraße sowie angrenzende Seitenstraßen und umstellte frühzeitig das Gelände des Klinikums. Die eingesetzten Beamten, darunter auch das Überfallkommando sowie besonders ausgerüstete Polizeistreifen, suchten in der Folge das Gelände ab. Es konnte jedoch weder die gemeldete Person angetroffen noch eine Waffe aufgefunden werden.

Eine Sicherung von Videoaufzeichnungen wurde veranlasst. Die Ermittlungen in der Sache dauern an. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

varisano Klinikum Frankfurt Höchst: Tage der offenen Tür am 24. und 25. Januar 2023

Frankfurt am Main Höchst, Klinikum, vom Mitscherlichhaus aus
Teil der Front des varisano Klinikums Frankfurt Höchst. So sieht man das gestern offiziell eingeweiht Klinikumsgebäude, wenn man sich ihm von Unterliederbach her und am Mitscherlich Haus vorbei nähert.

Das varisano Klinikum Frankfurt Höchst wurde gestern nach mehreren Verzögerungen offiziell eingeweiht. Am 04. Februar 2023 soll es nun in Betrieb gehen. Am 24. und 25.Januar 2023 finden deshalb Tage der offenen Tür mit Führungen statt.

Von Leuchttürmen und anderen Dingen

Bahnhof Frankfurt-Höchst, Anbau
Eines der Leuchtturmprojekte im Frankfurter Westen?

Es ist Januar und damit wieder Zeit für die Jahrespressekonferenz zum Frankfurter Westen. Am Mittwoch, dem 12. Januar 2022, fand sie statt. Dort berichtet Oberbürgermeister Peter Feldmann dann über Leuchtturmprojekte, die welche sein könnten, wenn sie denn fertig wären, und über Vorhaben, die sicher ein Erfolg sein werden, weil viele Bürgerinnen und Bürger aus den westlichen Stadtteilen am Gelingen beitragen werden.

Das Leuchtturmprojekt in Höchst, ja im ganzen Westen, ist der Bolongaropalast. Der von 1772 bis 1774 im Auftrag der Kaufleute und Tabakfabrikanten Josef Maria Markus Bolongaro und Jakob Philipp Bolongaro errichtete Bau, eigentlich kein Palast, sondern ein dem Wohnen und Produzieren dienender Zweckbau, wird jetzt schon viele Jahre für seine neue Nutzung hergerichtet.

Ebenso wird es auch mit dem Abschluss der Arbeiten am Höchster Klinikum nicht so recht etwas. Man sieht von außen keine Fortschritte, aber auch nicht, was im Inneren alles noch getan werden muss. Also steht das „alte“ Hauptgebäude noch und wird auch als solches genutzt. Auf dem Klinikgelände gibt es übrigens deutlich ältere Gebäude als das Hochhaus.

Ein Schlossfest soll es 2022 in Höchst auch wieder geben, so es die Corona-Pandemie zulässt, dazu über die Stadtteile verteilt noch viele kleine Feste auf Straßen, Plätzen und in Parks. Außerdem soll im Juni der Westen Frankfurts, mit Schwerpunkt Höchst, Gastgeber für das Hessische Landeskinderturnfest sein.

Und das Bild zum Eingang des Artikels? So sieht es nach Modernisierungsarbeiten durch Stadt und Bahn an zentraler Stelle in Höchst aus. Allerdings muss man hier anmerken, dass westlich des Bahnhofsgebäudes zwischen Gleisvorfeld und neuem Busbahnhof Wohnraum entstehen soll.

Corona-Ausbruch an der Klinik für psychische Gesundheit

Symbolbild

An der Klinik für psychische Gesundheit in Frankfurt am Main Höchst seien vergangene Woche einige Patienten und Beschäftigte positiv auf den SARS-CoV-2-Virus getestet worden, teilte die Klinik am gestrigen Dienstag, dem 24. Februar 2021, mit. Bei den Infizierten lägen bisher keine Symptome vor. Die sieben Patientinnen und Patienten mit positiven Befund seien räumlich von den nicht infizierten getrennt worden, die vier Beschäftigten hätten sich umgehend in Quarantäne begeben.

Der Ursprung der Infektionen konnte bisher nicht ermittelt werden. Ebenso ist noch unklar, um welche Virusvariante es sich handelt. Derzeit werden in der Klinik für psychische Gesundheit keine neuen Patienten aufgenommen.

Die Klinik für psychische Gesundheit ist Bestandteil des Klinikums Frankfurt Höchst.

Besuchsstopp im Klinikum Frankfurt-Höchst

Klinikum Höchst, Betttenhaus
Für das Klinikum Frankfurt-Höchst gilt ab Donnerstag, dem 15. Oktober 2020, wegen der verstärkten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Frankfurt am Main und dem benachbarten Main-Taunus-Kreis ein Besuchsverbot. (Archivbild)

Für das Klinikum Frankfurt-Höchst gilt ab dem 15. Oktober 2020 wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ein weitreichendes Besuchsverbot. Kranke dürfen dort nicht mehr von Angehörigen und Freunden besucht werden. Lediglich in besonderen Situationen, wie bei palliativen Patienten gelten Sonderregelungen, die durch den behandelnden Arzt genehmigt werden können.

Werdende Mütter dürfen von einer Person ins Krankenhaus begleitet werden. Diese Begleitperson darf später Mutter und Kind einmal täglich im Klinikum besuchen.

Regelung gilt für gesamten Verbund

Der Besuchsstopp gilt für den gesamten Verbund der Klinik Frankfurt-Main-Taunus. Neben dem Klinikum Frankfurt-Höchst sind auch die Häuser in Bad Soden und Hofheim sowie die Seniorenresidenz in Eppstein von dem Besuchsstopp betroffen.

Neubau des Klinikums Höchst verzögert sich erneut

Klinikum Höchst, Betttenhaus
Das alte Bettenhaus des Klinikums Höchst wird auch 2021 noch das Zentrum des Krankenhauses bilden. (Archivbild)

Der Neubau des Klinikum Höchst verzögert sich weiter. Das Projekt, welches ursprünglich im Herbst 2019 abgeschlossen sein sollte, wird erst Ende 2021 abgeschlossen sein. Der Generalunternehmer, welcher für die Baudurchführung verantwortlich zeichnet, hat den 31. Dezember 2021 als neuen Fertigstellungstermin genannt. Als Grund für die erneute Verzögerung wird die Corona-Pandemie angegeben.

Vorzeigeprojekt nicht zum Vorzeigen

Der Neubau entsteht als Ersatz für das in die Jahre gekommene Bettenhochhaus, welches zwar weit sichtbar – es dient vielen Höchstern und Unterliederbachern als Fixpunkt, um zu zeigen, wo sie wohnen -, aber technisch veraltet ist. Der Neubau dagegen sollte das erste Krankenhaus in Passivhausbauweise in Europa werden. Schon seit dem Jahr 2018 wurden internationale Besuchergruppen durch den Rohbau geführt. Das Vorzeigeprojekt mutet derzeit nur peinlich an.

Neubau des Klinikums Höchst. Baustelle.
Der Neubau des Klinikums Frankfurt am Main Höchst präsentiert sich derzeit als Baustelle. Geht es nach dem Willen des für die Bauausführung verantwortlichen Generalunternehmers soll sich daran vor 2020 auch nichts ändern.

Frankfurt-Höchst – Gotenstraße

Klinikum Höchst, Frankfurt am Main, Gotenstraße

Der Blick geht heute von der Kreuzung der Gotenstraße mit der Hospitalstraße auf alte und sehr alte Gebäude des Klinikums Frankfurt Höchst. Die Tage des Bettenbaues im Hintergrund sollten auch schon gezählt werden, aber der Neubau östlich zur Windthorststraße hin wird nicht fertig. Noch sind dort Bauarbeiter und Handwerker zugange. Langsam gewöhnt man sich daran, dass öffentliche Bauträger immer gut für eine satte Verzögerung bei Bauvorhaben sind.

Schüsse im Klinikum Frankfurt am Main Höchst

Am frühen Morgen des 12. Juli 2016 fielen mehrere Schüsse in der psychiatrischen Abteilung des Klinikums Frankfurt am Main Höchst. Dabei wurden drei Menschen durch die Schüsse schwer verletzt.

Gegen 03:00 Uhr hatten Mitarbeiter des Krankenhauses die Polizei wegen eines randalierenden Patienten um Hilfe gerufen, Der Patient war erst wenige Stunden zuvor in Bockenheim aufgegriffen worden und in die Psychiatrie zwangseingewiesen worden, weil er Selbstmordabsichten geäußert hatte.

Nach Eintreffen der Polizei kam es zu einer Rangelei, in deren Verlauf es dem Patienten gelang, einem der Polizisten die Dienstwaffe zu entwenden. Mit dieser schoss er dann wild um sich, bis das Magazin der Waffe leer war. Dabei verletzte er einen Polizisten, einen Klinikmitarbeiter und sich selbst durch Schüsse. Weitere Personen erlitten Prellungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt, Pressestelle)