Wie hier wurden in vielen Hofeinfahrten des Heimchens „Kellerschätze“ angeboten
Am 20. August 2011 fand im Heimchen, einem Viertel im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach, ein erster Höfeflohmarkt statt. Anwohner boten in den Hofeinfahrten oder Gärten ihrer Häuser gebrauchte Ware an. Glück hatte man mit dem Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Interessierten von Hofeingang zu Hofeingang, besahen das Angebotene und manch einer zog mit dem einen oder anderen Schnäppchen von dannen.
Am meisten überrascht vom Erfolg der Aktion waren die Organisatoren Monica Hernandez und Alexander Liebig. Sie hatten nicht mit so vielen Besuchern von außerhalb gerechnet. Natürlich wechselte auch manches Stück von einem Nachbarn zum anderen, wobei vor allem die Kinder ihren Spaß am Handeln zeigten.
Neben dem Nutzen, den Keller mal wieder zu räumen, machte der gemeinsame Flohmarkt sowohl den beteiligten Anwohnern als auch den Besuchern gleichermaßen Spaß, – eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist abzusehen.
Blick entlang der Aralienstraße in Frankfurt am Main. Hier entstehen unter dem Projektnamen „Blumenwiese Unterliederbach” neue Wohnungen.
Die Kanalisationsarbeiten in der Parkstadt Unterliederbach sind jetzt abgeschlossen, so dass in Kürze mit den Bauarbeiten für weitere Wohneinheiten im Bereich zwischen Hunsrückstraße und Hortensienring begonnen werden kann. Es kann also gehofft werden, dass aus den Bezeichnungen Aralienstraße, Seidelbaststraße, Goldregenstraße, Zaubernussallee und Zaubernussplatz bald die Wohnstraßen werden, die im Stadtplan der Stadt Frankfurt am Main eingezeichnet sind.
Wer in dem im Jahr 2000 erschienen Buch „Die kompakte Stadt”, herausgegeben von Martin Wentz, auf die Seite 214 blättert, findet dort Pläne über die damals angestrebte Bebauung des Silogebietes zwischen Silobad und Jahrhunderthalle im Süden und der Autobahn A66 im Norden. Ein Bauabschnitt, die Parkstadt 1, war zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches zu einem kleinen Teil fertiggestellt, Straßen wie die Zaubernussallee sind in ihrem Verlauf in den Plänen zu erkennen.
Weiter gebaut wurde in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht, da zwischenzeitlich der Bauträger vergangen war und die neuen Eigner offensichtlich keinen Sinn darin sahen, dort weiteren Wohnraum zu erstellen. Zudem fordert die Seveso-II-Richtlinie (Richtlinie 96/82/EG) aus dem Jahr 1996, dass zwischen Produktionsstätten, in denen große Mengen als besonders gefährlich eingestufter Substanzen Verwendung finden, und Wohngebieten ein angemessener Sicherheitsabstand einzuhalten ist.
Das Ergebnis ist heute sichtbar: Etwa 150 Wohneinheiten in aus einigem Abstand recht nett anzusehenden Gebäuden mit fehlender Infrastruktur. Es gibt dort eine Arzt-Praxis und ein italienisches Restaurant. Letzteres bezieht seine Kundschaft weitestgehend aus dem Industriepark Höchst und hat kaum Bindung zu den in den umliegenden Gebäuden wohnenden Menschen. Ein angeschlossener Verkaufsstand für Speiseeis schreibt rote Zahlen, weil es in der Parkstadt keine Laufkundschaft gibt.
Platz in der Parkstadt Unterliederbach. Leere. Das ist leider kein Ort der Kommunikation. Hier wäre Platz für einen Wochenmarkt.
Das von den Architekten angestrebte mediterrane Flair eines Platzes verkehrt sich durch Leere ins Gegenteil, hübsch anzusehende Arkaden machen keinen Sinn, wenn dahinter keine Geschäfte zu finden sind. Dabei hatte man sich doch Mühe gegeben. Zwischen zwei Häuserzeilen finden sich kleine Gärtchen mit kleinen Hütten. Die wenigsten sind gepflegt. Von Pflege kann auch sonst selten die Rede sein. Neben einem Gebäude im Hortensienring befindet sich eine mit Platten belegte Terrasse, die langsam vom Grün zurückerobert wird.
Die benachbarten Wohnviertel des Stadtteils scheinen sich von der Parkstadt abgeschottet zu haben. Ein unansehnlicher und bei Dunkelheit bedrohlich wirkender Bahnübergang führt in das Vogelviertel. Es bleibt der Weg nach Norden. Hier führt die Hunsrückstraße entlang eines Erdwalls zu einem nicht so abweisenden Gleisübergang. Ein Haltepunkt der Bahnverbindung zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein befindet sich dort und verbreitet mit italienischem Imbiss und indischem Supermarkt internationales Flair …
Denkmalgeschütztes Gebäude der ehemaligen Waldbahn in Frankfurt-Schwanheim, rechts im Hintergrund eine der Hallen des Verkehrsmuseums
Am 11. September 2011 feiert Frankfurt den Tag der Verkehrsgeschichte. Beteiligt daran sind die Historische Eisenbahn Frankfurt (HE), deren Betriebsgelände an diesem Tag für Besucher geöffnet ist und die mit einem von zwei Diesellokomotiven gezogenen Zug auf der Strecke der Hafenbahn verkehrt, das Frankfurter Feldbahnmuseum, welches die Ausstellung „Von der Landwirtschafts-Feldbahn zur Kleinbahn” und Dampfzugfahrten auf dem Museumsgelände am Römerhof anbietet, und das Verkehrsmuseum Frankfurt am Main, welches die Ausstellung „Von der Pferdebahn bis in die Neuzeit” zeigt und Fahrten mit historischen Straßenbahnwagen zwischen dem Verkehrsmuseum in Schwanheim, dem Römer und den Riederhöfen durchführt.
Busse werden zwischen dem Eisernen Steg, ab hier starten die mit zwei Dieselloks bespannten Züge der HE, Feldbahnmuseum und Verkehrsmuseum pendeln. Der Eiserne Steg ist allerdings auch in wenigen Fußminuten von der Straßenbahnhaltestelle Römer aus zu erreichen, das Betriebsgelände der HE liegt unweit der Riederhöfe.
Angebote für Kinder ergänzen das Programm.
Kombi-Tickets, die als Eintrittskarten für Verkehrs- und Feldbahnmuseum und als Fahrkarten für die historischen Straßenbahnen und die Pendelbusse dienen, kosten für Erwachsene 10 €, Kinder 5 € und für Familien (zwei Erwachsene und zwei Kinder) 20 €.
Blumenwiese Unterliederbach – der Blick auf D582 ist noch unverbaut
In der Parkstadt wird jetzt weiter gebaut. Ein Wohnungsbauunternehmen hat Schild und Vertriebs-Container aufgestellt und den zu bebauenden Bereich mit Flaggen abgesteckt. Ein Bagger steht bereit.
Einen Namen hat die Fläche auch, „Blumenwiese Unterliederbach” steht weithin sichtbar auf dem Schild. Modelle und Zeichnungen der Einfamilien-Reihenhäuser wirken schlicht, architektonische Reize sind nicht zu erwarten.
Mit dem Neubaugebiet wächst die Parkstadt näher an den alten Ort heran, von dem sie durch einen Ackerstreifen, eine zu manchen Zeiten stark befahrene Straße, einen Erdwall und eine Kleinbahnstrecke getrennt ist. (Ausführlicher Artikel folgt)
Im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach entstehen derzeit an den unterschiedlichsten Stellen neue Wohnungen. In der Wasgaustraße muss ein nicht mehr so ansehnlicher Bau einem Neubau weichen, am Liederbach wird durch Erweiterung einer Reihenhauszeile der Raum zwischen Bach und bebauter Fläche immer knapper und in der Hunsrückstraße zwischen Heimchenweg und Schmalkaldener Straße sind derzeit gleich mehrere Häuser kurz vor der Fertigstellung.
Frankfurt am Main Unterliederbach
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