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Open Data Portal der Stadt Frankfurt am Main neu gestartet

Wer fundierte Entscheidungen treffen möchte, braucht verlässliche Daten. Die Stadt Frankfurt am Main stellt mit ihrem Open Data Portal eine zentrale Plattform zur Verfügung, auf der öffentliche Daten frei zugänglich sind. Unter offenedaten.frankfurt.de können Interessierte diese Daten einsehen, herunterladen und weiterverwenden.

„Das Open Data Portal bietet bereits seit 2014 die Möglichkeit, das breite Datenspektrum der Stadtverwaltung Frankfurt online zu durchsuchen und die Daten weiterzuverwenden. Das stärkt die Teilhabe, den Demokratiegedanken und erhöht die Transparenz unseres Verwaltungshandelns“, sagt Eileen O’Sullivan, die Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales.

Bisher basierte das Open Data Portal der Stadt auf einer eigenständigen Softwarelösung. Nun erfolgt der Wechsel auf die Plattform des Statistikportals. „Durch diese Umstellung schaffen wir Synergien und vereinfachen den Zugang zu unseren Daten. Gleichzeitig konsolidieren wir unsere Datenbestände und machen einen weiteren Schritt hin zu einem stadtweiten Datenmanagement“, sagt O‘Sullivan.

Das Portal enthält eine breite Auswahl an Daten aus allen Lebensbereichen der Stadtgesellschaft, die kontinuierlich erweitert werden. Alle Daten können zur Weiterverarbeitung und weiteren Nutzung heruntergeladen werden. Sie stehen unter der Datenlizenz Deutschland und dürfen unter Nennung der Quelle kommerziell und nicht-kommerziell verwendet werden.

Das Open Data Portal ist abrufbar unter offenedaten.frankfurt.de. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Urbane Datenplattform zeigt exakte Lufttemperatur in Frankfurt

Stadt Frankfurt reagiert auf immer größere Temperaturschwankungen

Die Urbane Datenplattform Frankfurt (UDP) ist seit Oktober 2022 in Betrieb und visualisiert auf Dashboards und Karten nützliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger, beispielsweise die nächste E-Ladesäule, Informationen zur Luftqualität oder zum Verkehrs- und Passantinnen- und Passantenaufkommen. Nun sind weitere Daten dazugekommen: Auf der UDP ist jetzt auch zu sehen, in welchen Teilen der Stadt es besonders heiß und wo es besonders kühl ist. Die Stabsstelle Digitalisierung stellt dafür in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und dem Klimareferat entsprechende Temperaturkarten zur Verfügung.

„Durch den Klimawandel erleben wir auch in Frankfurt immer heißere Sommer, die besonders für vulnerable Gruppen wie Ältere, Schwangere, Kinder und chronisch Kranke eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen“, sagt Stadträtin Eileen O’Sullivan, die für die Digitalisierung zuständige Dezernentin. „Über die neuen Temperaturkarten können die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger nun auf zehn mal zehn Meter genau sehen, in welchen Bereichen der Stadt es Hitze-Inseln gibt und wo es noch vergleichsweise kühl ist. So können vulnerable Gruppen im Sommer besonders heiße Orte meiden. Gleichzeitig ist es im Winter mithilfe der detaillierten Temperaturkarten möglich, zu erkennen, in welchen Bereichen der Stadt mit Frost und Glätte zu rechnen ist.“

Über die neuen Temperaturkarten in der Urbanen Datenplattform

Die Temperaturkarten auf der Urbanen Datenplattform Frankfurt unter urbane-datenplattform.frankfurt.de zeigen auf zehn Mal zehn Meter genau, wie hoch die Lufttemperatur in einem bestimmten Bereich ist. Auf dem Dashboard wird jeweils die höchste und niedrigste Temperatur im Stadtgebiet angezeigt. Die Daten werden von Meteoblue bereitgestellt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)