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Bürgeramt und Bürgerberatung zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen

Das Bürgeramt, Statistik und Wahlen ist zwischen Weihnachten und Neujahr, das heißt von Dienstag, 24. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, 1. Januar, geschlossen.

Das betrifft neben den Bürgerämtern und der Bürgerberatung auch das telefonische Servicecenter 115. Ab Donnerstag, 2. Januar, stehen alle Services wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Das Bürgeramt empfiehlt allen Weihnachtsurlauberinnen und Weihnachtsurlaubern, rechtzeitig die Gültigkeit der Ausweisdokumente zu überprüfen. Wenn möglich, sollten die beantragten und fertiggestellten Dokumente auch vor der Weihnachtspause abgeholt werden, denn einige Pässe und Personalausweise liegen schon seit längerer Zeit zur Abholung bereit.

Termine in den Bürgerämtern können – außerhalb der Weihnachtsschließung – über das Online-Terminbuchungssystem unter frankfurt.de/buergeramt_termine oder telefonisch über die Behördennummer 115 gebucht werden. Montags können die Bürgerämter von 9 Uhr bis 17 Uhr und mittwochs von 7.30 Uhr bis 13 Uhr ohne Termin besucht werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Online-Dienstleistungen des Frankfurter Bürgeramts

Stadträtin O’Sullivan sensibilisiert Nutzerinnen und Nutzer

Anmeldung, Meldebescheinigung oder Melderegisterauskunft – für viele Dokumente und Dienstleistungen müssen Einwohnerinnen und Einwohner nicht mehr persönlich das Bürgeramt besuchen. Die Online-Angebote der Behörden wachsen stetig. Mittels der Online-Dienste des Frankfurter Bürgeramtes können viele verschiedene Behördengänge bequem von zuhause aus erledigt werden: von der Anmeldung eines Wohnsitzes, über die Statusabfrage beantragter Reisepässe und Ausweise, den Erstantrag zum Erwerb eines Führerscheins bis hin zur Beantragung eines polizeilichen Führungszeugnisses.

Wer dabei jedoch nicht genau hinschaut, kann schnell draufzahlen. Einige kommerzielle Online-Anbieter werben damit, eine Meldebescheinigung in nur drei Schritten von zu Hause aus beantragen zu können. Für die Nutzung dieser reinen Antragsportale verlangen die Anbieter Entgelte, die bei der Behörde selbst nicht anfallen würden.

Auf der Website des Bürgeramts stehen hingegen zwei digitale Varianten für die Beantragung von Meldebescheinigungen zur Verfügung. Der vollautomatisierte Abruf ist gebührenfrei.

Einige Frankfurterinnen und Frankfurter haben diese Drittanbieter genutzt und sich über hohe Kosten und lange Wartezeit gewundert. Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, möchte daher Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren und erklärt: „Alle Dokumente, die online beantragt werden können, stehen auf der Website des Frankfurter Bürgeramtes unter ‚Online-Services‘ zur Verfügung. Nutzen Sie unsere Services, gehen Sie sicher, dass Sie die beantragten Dokumente ohne Zeitverzug und Mehrkosten erhalten.“

Die Geschäftsidee der Drittanbieter ist dabei nicht neu. Bereits im Jahr 2021 hatte das Landgericht Berlin irreführende Werbung mit den Standesämtern verboten (LG Berlin vom 7. Januar 2021, Az. 52 O 33/20). Damals erweckte der Name der Internetseite den Eindruck eines offiziellen, öffentlichen Angebots.

Die Online-Dienste des Bürgeramtes stehen unter frankfurt.de/buergeramt zur Verfügung. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Ausgabebox für Dokumente jetzt auch im Bürgeramt Frankfurt am Main Höchst

Das Bürgeramt Frankfurt hat seine digitalen Services erweitert. Bürgerinnen und Bürger können ihre beantragten Reisepässe und Personalausweise jetzt nahezu rund um die Uhr in einer Dokumentenausgabebox abholen. Nach der erfolgreichen Pilotphase im Zentralen Bürgeramt auf der Zeil, steht seit Montag, dem 22. Juli 2024, eine weitere Dokumentenausgabebox im Bürgeramt Höchst zur Verfügung.

Neben der Aufnahme des biometrischen Fotos am Selbstbedienungsterminal und dem papierlosen Antragsprozess, bietet die Stadt Frankfurt nun auch für den letzten Schritt – die Aushändigung – eine digitale Alternative an. Die Dokumentenausgabebox funktioniert ähnlich wie eine Paketstation. Aktuell können darüber Reisepässe – ohne Sonderanträge, wie einem Zweitpass – und Personalausweise abgeholt werden. Bei Personalausweisen funktioniert dies, sofern kein altes Dokument vorliegt, beispielsweise bei Erstantrag, Verlust oder wenn der Ausweis bereits bei der Antragsstellung abgegeben wurde. Künftig werden die bundeseinheitlichen Regelungen zur Sicherheitstechnik angepasst. Danach wird es auch beim Personalausweis möglich sein, das alte Dokument über die Dokumentenausgabebox abzugeben.

Beide Dokumentenausgabeboxen gehören zu den größten ihrer Art in Deutschland und haben jeweils über 608 Ausgabefächer. Sie stehen allen Personen zur Verfügung, die in Frankfurt am Main ein Ausweisdokument beantragen.

Das Bürgeramt Höchst bot für die zweite Dokumentenausgabebox in Frankfurt die idealen Voraussetzungen. Das Amt ist in einem ehemaligen Bankgebäude untergebracht. Dort, wo früher der Geldautomat stand, steht jetzt die neue Dokumentenausgabebox.

Der neue Service ist freiwillig und kostenfrei. Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich ein Mobiltelefon. Bei der Beantragung des Reisepasses wird die Mobilfunknummer der antragstellenden Person gespeichert. Sobald die Dokumente bereit zur Abholung sind und in die Dokumentenausgabebox eingelegt wurden, erhalten die Antragstellenden eine SMS mit einer Lieferbestätigung und einem PIN-Code. Der Reisepass liegt dann zwei Wochen in der Dokumentenausgabebox bereit und kann täglich zwischen 5 und 24 Uhr abgeholt werden.

So funktioniert die Abholung

Der gesamte Abholprozess dauert wenige Sekunden und funktioniert mit einer sicheren Dreifach-Authentifizierung:

  1. Eingabe der Mobilnummer am Bedienfeld
  2. Eingabe des SMS-PIN-Codes am Bedienfeld
  3. Einlegen des alten Reisepasses in den vorgesehenen Schlitz zur Vernichtung als dritte Authentifizierung. Falls kein altes Dokument vorhanden ist, kann das Geburtsdatum eingegeben werden.
  4. Nach erfolgreicher Authentifizierung öffnet sich eines der Ausgabefächer und der Reisepass kann entnommen werden.

 Der Service ist weitgehend barrierefrei: Rollstuhlfahrende können ihre Dokumente aus einem der unteren Fächer entnehmen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Bürgeramt Höchst für eine Woche geschlossen

Das Bürgeramt Höchst ist von Montag, dem 16., bis Freitag, dem 20. Oktober 2023, geschlossen. Alle anderen Bürgerämter und Außenstellen sind in dieser Zeit geöffnet und können auch von den Einwohnerinnen und Einwohnern der westlichen Stadtteile besucht werden.

Der Grund ist positiv: Das Bürgeramt bekommt neue Fenster, Jalousien und Lampen. Der Austausch der Fenster ist im laufenden Betrieb nicht möglich, stellt aber einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz dar.

„Durch energetische Maßnahmen leisten wir einen Beitrag zur Energieeffizienz. Zugleich können wir die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher sowie die Beschäftigten steigern“, freut sich die für den Bürgerservice zuständige Stadträtin Eileen O’Sullivan. Die Schließungsdauer wurde auf ein Minimum reduziert. Das Bürgeramt hofft daher auch in den folgenden Wochen auf das Verständnis aller Besucherinnen und Besucher für die dann noch laufenden notwendigen Baumaßnahmen während des Betriebs.

Termine können für den Besuch der Bürgerämter über das Online-Terminbuchungssystem unter frankfurt.de/buergeramt_termine oder telefonisch über die Behördennummer 115 gebucht werden. Montags können die Bürgerämter von 9 Uhr bis 17 Uhr und mittwochs von 7.30 Uhr bis 13 Uhr ohne Termin besucht werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)